13 Apr

Sylt – einfach unbeschreiblich

Sylt

“Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals in Hawaii”- doch Halt. Den berühmten Zeilen von Udo Jürgens kann/darf/muss ich widersprechen. In New York war ich schon mehrfach und es ist meine erklärte Liebe. Ich verzeihe New York einfach alles. Egal, ob Hitze im Sommer oder Schneegestöber im Dezember an meinem Geburtstag. Hawaii? Ich gehöre zu den Glücklichen, die schon zweimal auf Hawaii waren und bis auf Lanai alle Inseln kennen.

Doch ich muss zu meiner Schande gestehen, ich war noch niemals auf − Sylt. Ja Sylt, die Insel in der Nordsee. Die Insel mit Gosch, Sansibar, Kampen. Den Reichen und Schönen. Auf alle Fälle mit den meisten Porsche Cayennes. Und mit den meisten Hunden. Noch nie habe ich soviele Hunde gesehen, wie auf Sylt, Klar, dass ich meinen Kleinen so richtig vermisste und teilweise “femdstreicheln” musste.

Sylt

Kapitänshaus in Keitum

Ich muss beichten, mit dem Auto ist mir das einfach zu weit. Vor allem für ein Wochenende. So bin ich am Freitag mit dem Flugzeug ab München über Düsseldorf nach Sylt gereist und am Sonntag Abend mit dem Direktflug nach München zurück. Die beiden Nächte habe ich im Severin Resort & Spa verbracht. Leider hat sich das Wetter bei unseren Ankunft nicht gerade von der besten Seite gezeigt. Aber bei Sylt erwartet man auch keine knallige Sonne. Sogar bei dicken Wolken ist die Luft klar und frisch und lädt ein zum Spazierengehen oder Radfahren. Wandern könnte man auch, aber das ist nicht mein Ding.

Sylt

Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist gewaltig

Am Freitag nachmittag bin ich gleich an das Meer gestützt – an das Wattenmeer auf der östlichen Seite der Insel. Und prompt war Ebbe und kein Wasser zu sehen. Dafür aber einige sehr schöne Kapitänshäuser.

Severin Resort&Spa

Ich bin ja mit dem Essen etwas sehr mäkelig und seitdem ich mich glutenfrei ernähren muss, bestimmt nicht der einfachste Gast. Bei Buchung der Zimmer wurde schon hinterlegt, dass ich glutenfrei esse und dann habe ich einen Traum von glutenfreiem Brot bekommen. Und einen wunderbaren Feldsalat-Salat mit Ziegenkäse und Kernen.

Nach Strand und Essen hatte ich endlich die Muse, das Zimmer anzusehen und war von dem begehbaren Kleiderschrank total begeistert. Wie schade, dass ich für das Wochenende nur mit kleinem (Hand-)Gepäck unterwegs war.

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