01 Jul

5 Tipps für die Sales Season

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Es ist wieder soweit: Überall in den Läden und auf allen Online-Shoppingportalen springen einem die vier Buchstaben SALE ins Auge. Der gute, alte Sommerschluss-Verkauf wurde zwar vor Jahren abgeschafft, doch seitdem startet die Sales Season nur etwas früher. Und einen chicen Namen hat der Schlussverkauf auch bekommen: Sale. Schreibt sich auch viel einfacher als Schlussverkauf. Ich werde in den nächsten Tagen auch ein paar Outfits zusammenstellen, die deutlich reduziert sind und somit in den Bereich des Machbaren kommen. Auch auf Golfionista.com gibt es schon die ersten Tipps für Schnäppchen im Golfbereich.

Doch es gibt auch eine Kehrseite, der große Katzenjammer, der folgt, wenn man sich beim Schlussverkauf verrennt. Doch das  passiert uns mit 50+ nicht mehr. Wirklich? Ich weiß nicht, wie alt ich noch werden muss, damit ich nicht stolz wie Oskar aus der Stadt zurückkommen mit einem zu 90 Prozent reduzierten Teil, das Jahre später immer noch ungetragen im Schrank hängt. Und dann sind sogar 10 Prozent zu viel.

Deshalb fünf einfache, aber wirkungsvolle Tipps, damit das Shopping zum Vergnügen wird:

Nur mit Planung zum Shopping: Budget festsetzen und bar bezahlen

Es ist im Moment einfach zu verlockend: Hier ein Schnäppchen mit 70 Euro gekauft, hier eine Bluse, dann zu Hause noch schnell online geshoppt. Und immer brav die Kreditkarte eingesetzt. Und am Monatsende oder wann immer die Kreditkartenabrechnung in den Briefkasten flattert, kommt das böse Erwachen. Das waren jetzt doch einige hundert Euros, die so in Beträgen zwischen 50 und 100 Euro ausgeben wurden. Nichts eklatant teueres, aber im Summe haben sich die ganzen Klicks und Einkäufe dann doch geläppert. Deshalb sich nicht unter Druck setzen lassen und dem Gefühl hingeben, wenn ich jetzt nicht kaufe, bekomme ich es nie wieder. Stimmt nicht. In der Mode kommt alles wieder. Stattdessen lieber beim Shoppen in der Stadt bar bezahlen. Da bekommt man ein Gefühl, wieviel Geld man jetzt ausgibt. Dies ist beim Online-Shoppen nicht möglich. Aber nach jedem Online-Shoppingvorgang kommt ein E-Mail mit der Bestellbestätigung der einzelnen Posten. Dann einen Kaffee (oder was auch immer) holen, das E-Mail öffnen und ganz gezielt die Gesamtsumme in Ruhe anschauen. Und dann nochmals überlegen: Brauche ich das wirklich alles?

Nach Wunschliste kaufen

Shopping-Profis und Fashionistas machen es schon lange: Eine Wunschliste anlegen. Die kann handgeschrieben sein und im Schreibtisch liegen für alle, die gerne in Läden einkaufen. Wer gerne online einkauft, für den gibt es eine Hilfe: Viele Online-Shops wie zum Beispiel Zalando oder Amazon bieten an, dass man die Wunschliste in ihrem System hinterlegt. Wird der betreffende Artikel dann reduziert, bekommt man eine E-Mail. Wie auch immer, mit einer Wunschliste behält man den Überblick, was man wirklich braucht und deshalb auch nur kaufen sollte.

Nur Teile kaufen, die zum persönlichen Style passen

Was zu bunt, zu schrill, aber auch zu brav, zu bieder ist, bleibt im Regal. Gerade die günstigen Preise verlocken, mal schnell einen anderen Stil auszuprobieren. Geht meistens schief. Denn eine bunte Hose mit wildem Blumenmuster macht nun auch nicht den wilden Feger aus uns, wenn wir es lieber ruhig und gediegen mögen. Bei jedem Teil, das man kauft, sollte man sich überlegen, würde ich das auch zum umreduzierten Vollpreis kaufen. Für modische Schnellschüsse, mal was ganz anderes auszuprobieren, ist die Zeit mit den vielen Sales jetzt die Falsche. Jetzt sollte man sich lieber darauf konzentrieren, möglichst günstig seine Wunschliste abzuarbeiten oder seine Garderobe mit Klassikern, an denen man lange Freude hat, aufzufüllen.

Statement-Teile und Klassiker bevorzugt

Die Sale-Zeiten sind der ideale Zeitpunkt, um sich mit Klassikern oder Statement-Stücken wie Designertaschen oder -Schuhen einzudecken. Auch sollte bei der Schnäppchenjagd gezielt auf Basics geachtet werden. Wenn etwas nur für eine Saison gekauft wird, ist es auch im Sale zu teuer. Deshalb ist jetzt die Zeit, sich mit Basics wie schwarzen, wollweißen oder weißen T-shirts einzudecken, ein Trenchcoat ist auch nicht schlecht. Und klassisches geschnittene Hosen in dunklen Farben oder eine Jeans in Weiß kann man nie genug haben.

Passt nicht – gibt´s nicht.

Nein, nein und nochmals nein. Die einen Hauch zu enge Blüse kommt auf den Bügel zurück und die “achso billigen” Designerschuhe zurück in den Karton, wenn sie nicht in genau der richtigen Größe sind. Sie werden sich nicht weiten und werden immer drücken. Also werden sie ein Leben ungetragen im Schuhschrank fristen. Auch das beliebte “ich werde schon noch abnehmen” ist keine Lösung. Wenn man bisher nicht abgenommen hat, wird man es jetzt wegen einer Bluse auch nicht erfolgreich umsetzen. Deshalb was nicht perfekt passt und somit die Chance hat, zum Lieblingsstück zu werden, bleibt im Laden.

 

Wie denkt Ihr darüber? Habt Ihr noch weitere Tipps? Ich freue mich auf Euere Kommentare.

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