26 Okt

10 Tipps, wie man im Urlaub sparen kann

Gerade aus Kalifornien zurück, trödeln schon die Kreditkartenabrechnungen ein. So ein Urlaub kostet ja doch immer einiges.

Damit es nicht endlos teuer wird, habe ich mir einige Tipps von Nathan Zielke, Gründer und Geschäftsführer von DreamCheaper.com geben lassen, der schon 93 Länder bereist hat.

1. Bei Taxifahrten aufpassen:

Am Flughafen sollten Reisende immer zu den offiziellen Taxiständen gehen und nie bei Personen mitfahren, die sie ansprechen. Apps sind hier sehr hilfreich: Mit „Uber“ oder „Lyft“ wird die Fahrt oft viel billiger. Die App „Landed“ zeigt, wie man weltweit am billigsten vom Flughafen in die Stadt kommt. „Statt 35 Dollar für das Taxi vom Flughafen zum Hotel habe ich zum Beispiel in Manila mit Uber nur 2,35 Dollar für die etwa zwei Kilometer lange Strecke gezahlt“, berichtet Nathan Zielke und fügt hin: „Viele Apps haben auch Online-Coupons für Neukunden, mit denen man fast umsonst reist.“

2. Lokale SIM-Karte kaufen:

Es ist oft günstiger, sich im Urlaubsort eine lokale SIM-Karte für das Mobiltelefon zu kaufen als ein Auslands-Paket vom Handyprovider dazu zu buchen. Wer dann das WIFI nutzt, ist für wenig Geld ständig online, um Wege zu recherchieren, nach Öffnungszeiten zu schauen und Informationen über Sehenswürdigkeiten nachzuschlagen. Damit die eigene Handynummer trotzdem aktiv bleibt, sollte zusätzlich ein mobiler Hotspot gekauft werden.

3. Ausflüge vor Ort oder im Internet buchen:

Reisende, die zeitlich flexibel sind, sollten Ausflüge immer selbst vor Ort buchen. „Ich habe das bei den Whitsunday Islands in Australien erlebt: Ein Segelturn mit einer Übernachtung kostete rund 300 Dollar pro Person, last minute im Abfahrtsort dagegen nur die Hälfte“, so Zielke. Er rät auch, Tagesausflüge nie vorab bei den Kreuzfahrtgesellschaften direkt zu buchen, sondern sich lokale Angebote zu suchen beziehungsweise Touren über Anbieter wie GetYourGuide zu buchen. „So spart man schnell mal 50 Dollar pro Tour und sitzt auch zum Beispiel in Alaska nicht mit 100 anderen in einem Boot, sondern nur mit zehn“, betont der Gründer von DreamCheaper.

4. Last-Minute-Ticket-Stände nutzen und online Tickets kaufen:

Es lohnt sich immer, online nach Tickets für Sehenswürdigkeiten zu schauen, da diese ― wie zum Beispiel beim Empire State Building in New York ― oft einiges günstiger sind als an der regulären Kasse. Die Warteschlange kann man dann auch oft getrost hinter sich lassen und mit dem Ticket in der Hand einfach durchgehen. Außerdem gibt es in den meisten Großstädten Last-Minute-Ticket-Stände, an denen man Karten für Veranstaltungen für den jeweiligen Tag teilweise um die Hälfte reduziert bekommt. So erhält man in einer Seitenstraße vom Times Square in New York zum Beispiel sehr günstige Broadway-Tickets.

5. Beim Museumsbesuch auf den Tag achten:

Kultur gehört für viele Reisende zum Urlaub dazu, muss aber nicht teuer sein. „In vielen Städten sind einige Museen täglich kostenlos, wie zum Beispiel die Smithsonian Museen in Washington D.C., oder nur an bestimmten Tagen zu einer bestimmten Uhrzeit, etwa das Museum of Modern Art in New York immer freitags von 16 Uhr bis 20 Uhr“, weiß Leif Pritzel, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer von DreamCheaper. Manche Eintrittspreise sind auch nur so genannte Vorschlagspreise ― der Besucher bestimmt selbst, wie viel er zahlen möchte.

Im Urlaub sparen, dann klappt es auch mit dem Aufenthalt im The Palm in Dubai. Bild:the-palm--©pixabay

Im Urlaub sparen, dann klappt es auch mit dem Aufenthalt im The Palm in Dubai. Bild:the-palm–©pixabay

6. Den öffentlichen Nahverkehr nutzen:

In vielen Städten gibt es öffentliche Straßenbahnlinien, wie zum Beispiel in Budapest, London und Madrid, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeifahren und deutlich günstiger sind als Hop-on/Hop-off-Busanbieter. In München gibt es zum Beispiel die Buslinie 100 – die Museumsbuslinie. Sie fährt fast alle Museen in der Innenstadt an und gibt schon bei der Haltestelle bekannt, welche Museen hier sind. Melbourne sind seit vergangenem Jahr zum Beispiel alle Straßenbahnen in der Innenstadt kostenlos und es gibt zusätzlich eine historische Tram, für die man kein Ticket benötigt und die an einigen touristischen Attraktionen vorbeifährt.

7. Mit Coupons im Restaurant sparen:

In vielen Städten gibt es Services, die online Coupons für Restaurants anbieten, so dass man pauschal einen Betrag spart oder zum Beispiel nur die Hälfte für das Hauptgericht zahlt. Zum Beispiel erhält man mit delinski.at in Wien 30 bis 50 Prozent Rabatt auf Restaurants.

8. Andere Abflugorte in Betracht ziehen:

Bei Business Class-Flügen ist es ratsam, auch alternative Abflugorte wie Brüssel, Athen oder Istanbul miteinzubeziehen. Denn oft kosten Flüge nach Asien von dort die Hälfte als von deutschen Flughäfen aus. Wer dahin ein Oneway-Ticket bucht, spart teilweise viel Geld, muss aber in Kauf nehmen, dass die Flugzeit insgesamt länger wird. Generell sollte man auch die kleinen lokalen Flughäfen im Blick haben, manchmal sind die Tickets von dort günstiger.

9. Preise von Kreuzfahrtanbietern vergleichen:

Bei Kreuzfahrten gibt es einen einfachen Trick, um Geld zu sparen. Eine US-Reederei sollte man eher bei einem europäischen Anbieter suchen, eine europäische Reederei dagegen eher bei einem US-amerikanischen. Hintergrund ist, dass die Reedereien in der Regel viele Kunden in ihrem Markt haben, aber wachsen und ihren Kundenstamm auf andere Märkte ausdehnen möchten. Deshalb bieten sie in diesen Märkten günstigere Reisen an.

10. Souvenirs online bestellen:

Wer im Urlaub zu faul ist, um nach Mitbringseln für Familie und Freunde zu schauen, oder es am Ende doch glatt vergessen hat, dem hilft der Blick ins Internet weiter. Denn viele Souvenirs können online bestellt werden und kosten teilweise auch noch weniger.

Über DreamCheaper.com
DreamCheaper ist eine unabhängige Plattform, die es möglich macht, den Hotelaufenthalt auch nach der Buchung zu optimieren. Mit Hilfe eines automatisierten Preisvergleichs sucht DreamCheaper nach besseren Angeboten und bucht nach Freigabe des Nutzers um. Der Service ist kostenlos, das Unternehmen behält 20 Prozent des ersparten Betrages ein. DreamCheaper wurde 2014 von Leif Pritzel und Nathan Zielke gegründet und ist in Berlin ansässig. Zu den Investoren gehören Holtzbrinck Ventures, Global Founders Capital, TruVenturo und bekannte Business Angels aus dem Reisebereich wie die Gründer von swoodoo und Investoren von Airbnb.

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